1000 Dinge die Daheim bleiben




Hier ist Platz für dies und das rund ums Hobby, von der Vermählung bis zur Gebrauchtwaffe.

Re: 1000 Dinge die Daheim bleiben

Beitragvon Christoph » Sa 27. Feb 2010, 22:49

Ich gebe es weiter nach oben...aber ich finde wir sollten da humaner sein: Gasse!
Gibt es in einer der Kisten nicht ein paar ranzige "Leibecher" für solche Fälle?
Eigentlich sollte jeder aber auch schnell an seine Tasse kommen...
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Re: 1000 Dinge die Daheim bleiben

Beitragvon Corporal Jakobi » So 28. Feb 2010, 22:13

Hey, Vorschlag zum Thema Becher vergessen:

Vor jeder Rumausgabe, kommt erstmal die BecherausgabeDuck und weg[i][/i]

Ne, jetzt mal im Ernst: Konsequent bleiben. Kein Becher, kein Rum, Basta. Das wird vorher abgeklärt und durchgezogen.Mein Vorschlag.
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Re: 1000 Dinge die Daheim bleiben

Beitragvon Jean » So 28. Feb 2010, 22:26

Mein Gesuch an den Kontinentalen Kongress lautet wie folgt :

Ich fordere eine Verstaatlichung privater Zinnbecher!!!!!!

Die Marketenderinnen werden verpflichtet stets die Rumbecher
der 5th Maryland bei sich zu tragen ,sowie ein quart Rum
und diese bereits gefüllt an die Mannschaft auszugeben.

PS: auf diese weise würde ich nie-nie wieder meinen Becher vergessen :lol:
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Re: 1000 Dinge die Daheim bleiben

Beitragvon uta kelch » Di 2. Mär 2010, 23:01

Schon gut Jean....fall mir bloß nich in Rücken !!!
:twisted:
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Re: 1000 Dinge die Daheim bleiben

Beitragvon Christoph » Di 2. Mär 2010, 23:06

Wir könnten uns auch eine silberne Punschschüssel "finden", schließlich sind wir die "Dandy 5th", und alle daraus trinken.
Die vergisst auch keiner so schnell. Natürlich würde erst der CO trinken, dann die Subalternen und zuletzt die Mannschaft....
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Re: 1000 Dinge die Daheim bleiben

Beitragvon uta kelch » Di 2. Mär 2010, 23:22

Gute Idee...ihr müßt es ja trinken...nicht ich !!! :lol:
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Re: 1000 Dinge die Daheim bleiben

Beitragvon Christoph » Mo 15. Mär 2010, 19:32

.....Folienkartoffeln.....ich hatte es gezielt verdrängt, aber irgendwie ist es wieder hoch gekommen, das ich in Fulda schon mal Folienkartoffen gegessen habe...
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Re: 1000 Dinge die Daheim bleiben

Beitragvon Susanne » Mo 15. Mär 2010, 20:25

So, obwohl Christoph mich schon vor längerem gebeten hat hier was zu posten ging es immer wieder unter, aber jetzt ist es echt mal an der Zeit.

Zu den Tomaten (und ich hab hier ehrlicherweise nicht selber recherchiert sondern wie immer Christoph. Er hat einen guten Text auf der Seite von Colonial Williamsburggefunden): Ja, es gab sie, und ja, sie wurde verwendet, aber sie finden sich interessanterweise nicht in einem einzigern Rezept in der mir vorliegenden Rezeptsammlung (nach mehreren Kochbüchern des 18. Jahrhunderts). Hm, komische Sache, was nun?

Flaschen ohne Etikett, klar, keine Frage. Noch schöner wären natürlich zeitgenösische Flaschen aus Glas oder Ton, aber ich sehe auch ein, dass nicht jeder nen Geldscheißer hat, also passt doch die Einfach-günstig-Variante.

Zu den Zopfgummis: Ich selber hab richtig glatte Haare und deswegen über die Jahre hinweg egal in welcher Zeit schon alles möglich an Alternativen verloren (Wolle, Seide, Leder, Leinen einfach oder fingergelooped..............). Mittlerweile muss ich gestehen, dass ich trickse. Haargummi in meiner Haarfarbe und ganz breit grob gesponnene Wolle drüber. Ansonsten müssen die Haare unterm Häubchen ja eh hochgesteckt werden und die heutigen Haarnadeln gibt es in ihrer Form seit dem 14. Jhd. Selbstgeknüpftes Haarnetz drüber, fertig. Und wo wir grad beim Häubchen sind: Liebe Damenwelt, es geht einfach nicht ohne!!!!!!!!!!!!!!!!!! Da gehört das moderne Schönheitsempfinden hinten angestellt. Häubchen ist absolute Pflicht. Alternative wäre noch ein Häubchen. Oder ein Häubchen. Gewickelte Tücher mögen sexy sein, aber es gibt sie nur in Hollywood-Piratenfilmen aus den 60er Jahren. Und meiner Meinung nach sehen die meisten Frauen mit dem richtigen Häubchen einfach nur klasse aus (und es gibt wirklich viele Varianten). Soviel noch mal zum Thema Schönheitsempfinden. Seit froh, dass ihr keinen Kruseler tragen müsst.

Zigaretten: Okay, ich bekenne mich schuldig und werde meine Bemühungen, mich beim Rauchen zu verstecken, noch mehr intensivieren.

Löslicher Kaffee: Die Kosten für Kaffeepulver machen das Kraut dann auch nicht mehr fett. Und obwohl Kaffee einfach nur wiederlich finde erkenne sogar ich alte Kabatrinkerin den Unterschied zwischen Pulver und Löslich und muss sagen: Löslicher ist ja faszinierender Weise noch ekliger!

Stühle: Jepp, Jungs, absolut richtig. Sämtliche Privatstühle haben im Laber ABSOLUT!!!!! nichts verloren, erst recht, wenn es echte Camping- oder Baumarktstühle sind. Und an dieser Stelle einen Toast auf Thilo, der immer unsere Garnituren mitschleppt und jetzt auch noch ne weitere gebaut hat, und an Sarah, die sich ganz brav gemeinsam mit ihrem Vater als Packesel verdient macht!!!!

Baden gehen: Lieber Christoph, wenn du meinst, noch eine zweite Dame mitnehmen zu müssen, dann wird das Donnerwetter, dass dich von Uta erwartet, ein laues Lüftchen sein gegen den Ärger, denn du mit mir hast! Und solange es keine Belege für das 18. Jhd. für Autos und Wasserklosetts mitsamt Klopapier gibt werde ich für mich persönlich nach Veranstaltungsende weiterhin "zubern" gehen. Und sogar da hatte ich mein Häubchen auf.

Rumausgabe: Schließe mich Thilo an: Wer seinen Becher vergisst mag wohl keinen Rum und bekommt deswegen auch keinen. @Jean: Sonst noch eine Wunsch der Herr? ;)

Gut, dann fehlt noch mein Beitrag zu "was ich nicht mehr sehen mag": Die Folienkartoffeln hat mir Christoph vor ner halben Stunde weggeschnappt. Also nehm ich schlecht versteckte Wasserflaschen in Baumwollbeuteln. Wenn der Deckel eh rausschaut kann man doch die Flasche gleich direkt auf den Tisch stellen. Und seit wann können Beutel von allein aufrecht stehen? Magie. Es gibt so tolle Keramik fürs 18. Jhd. Und eigentlich wäre es dann auch gleich super die Wasserflaschen weg zu lassen. Sie brauchen enorm viel "Versteck"platz und am Schluss hat keiner mehr Platz im Auto bzw. Bock, sie zurück zu geben. Können wir nicht Leitungswasser trinken, geschmacksverstärkt mit Essig und Apfelstücken? Babsi schwärmt immer davon, wie gut das damals in Fulda geschmeck hat. Und aus der richtigen Leitung hat deutsches Wasser ja ne super Qualität.
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Re: 1000 Dinge die Daheim bleiben

Beitragvon Nanny » Mo 15. Mär 2010, 21:18

Das Haarband :)

Nehmt ein möglichst langes Band! Das wird dann mit eingeflochten auf den unteren paar Flechtstücken, dann ein paar mal um den Zopf schlingen, festknoten, Schleife binden und es sitzt fest.

Klassische Frisur mitte 18. Jh. für die Dame: Den Zopf dann nach oben ziehen und mit nadeln feststecken. Den unteren Haarzipfel natürlich dabei verschwinden lassen. Links und rechts dekorativ ein paar haarsträhnchen herauszupfen und zu Löckchen drehen (wenn sie mitmachen!)
Häubchen drüber - fertig!

Was Zuhause bleiben kann: Teebeutel!!!! (Schnipp-schnipp!)
Toastbrot, Tunfischsalat, vorgeschnittener Speck aus dem Supermarkt usw...
alles unnützer Tineff.
Und ja, inzwischen lasse ich auch das Feldbett zuhause, weil der Strohsack einfach bequemer und wärmer ist ;)

Und es gibt doch nichts schöneres als morgens die Kaffeebohnen zu mahlen. Das ist so schön beruhigend!
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Re: 1000 Dinge die Daheim bleiben

Beitragvon Christoph » Mo 15. Mär 2010, 21:50

Dem Strohsack kann ich nur zustimmen, obwohl es keine Belege für seine Existenz in der Continentalen Armee gibt.
(Der Strohsack macht auch aus keinen Sinn wenn man beachtet dass das damalige Stroh viel länger war.
Allerdings habe ich einen Bericht eines franz Offiziers gelesen welcher sich in Spanien über die Qualität der Herbergsbetten beschwert und schreibt er habe lieber im Stall beim Vieh geschlafen, musste allerdings das Stroh in einen Sack stopfen, da die Spanier ihn Getreide dreschten indem sie Esel darüber laufen liesen wobei das Stroh brach. Ich glaube es waren die Lebenserinnerungen von Marbot, ich kann es aber grade nicht beschwören, wenn es jemand genau wissen will kann ich mich noch mal in mein Bücherregal tauchen...)
Auch höchst konfortabel ist es einfach das Öltuch auf den Boden zu legen, darauf eine Schicht Stroh und zum Schluss man selbst. Dann rutsch auch keiner von den 5 Mann im Zelt in eine Ritze zwischen den Säcken....

Nur um den Blutdruck einiger Leser zu schonen: Keiner sieht was im Zelt ist, man kann es zu machen! Das ist das schöne wenn man eine Epoche darstellt indem das Militär noch Zelte verwendet hat. Wer also sein Feldbett braucht hat eine Spitzen Tarnmöglichkeit. Jetzt heißt es nur noch zu vermeiden im Jogginganzug zur Toilette zu wandeln....
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